Selbstgemachte Kokosnuss Bodybutter

Mit meiner selbstgemachten Kokosnuss Bodybutter gibt es heute das erste DIY auf meinem Blog. Ich bin, außer beim Kochen, ja nicht so wirklich der Typ fürs Selbermachen, DIY Sachen oder Basteleien. Wenn es aber etwas nicht in dieser Form zu kaufen gibt und wenn man einmal draufkommt, dass man nicht darauf verzichten möchte, dann muss man eben doch ran und selbst den Beauty Kochlöffel schwingen.

Vor ein paar Jahren habe ich im Winter vor lauter Verzweiflung wegen meiner trockenen Haut an den Beinen einfach mein Kokonussöl aus der Küche geschnappt und habe es mir großzügig draufgepackt. Ich wusste natürlich, dass Kokosnussöl auch als Körperöl verwendet werden kann aber ab diesem Zeitpunkt war ich auf den Geschmack gekommen. Wer hätte gedacht, dass es so schnell hilft?!

Eine keine Downside hat aber Kokosöl dennoch. Meistens ist es einfach nur hart und man kann es nicht so wirklich leicht aus dem Tiegel nehmen und schön auftragen. Tja und noch dazu kommt, dass es eben doch einfach nur Kokosöl ist und alles andere als hübsch aussieht in dem gekauften Glas. Wenn ich etwas als Beauty Produkt verwenden will, möchte ich währenddessen nicht unbedingt das Gefühl haben ich verwendet, rein von der Optik her, Bratöl auf meinem Körper. Ich wisst sicher was ich meine. Wir wollen das Ganze doch auch in einem hübschen Glas verpackt im Badezimmer stehen haben oder etwa nicht?! 😀

Pinterest sei Dank habe ich dann vor einiger Zeit einen tollen Trick entdeckt. Warum nicht einfach aus dem harten Öl eine luftige Körperbutter zaubern? Ohhh jaaa, da war ich gleich dabei und hab das doch direkt mal gemacht. Und dann wieder. Und dann wieder… Und jetzt habe ich auch noch Bilder davon gemacht um euch auch zu beglücken damit. Viel Spaß beim Nachmachen!

Was ihr dazu baucht

 

Nehmt ihn etwa ¾ der Menge an Kokosnussöl wie am Ende Körperbutter vorhanden sein soll. Wir schlagen gleich Luft hinein, deswegen wird die Masse etwas mehr als zuvor. Gebt das Kokosöl in eine Rührschüssel und fügt ein paar Tropfen des ätherischen Öls hinzu wenn gewollt (nicht zu viel, lieber am Schluss noch etwas nachschießen wenn es noch zu wenig intensiv duftet). Danach wird das Ganze mit einer Küchenmaschine oder dem Handmixer (jeweils mit dem Schneebesen Aufsatz) ordentlich schaumig geschlagen. Habt Geduld bei diesem Schritt – es dauert eine Weile. Ich habe meine Küchenmaschine sicherlich einfach mal 5 Minuten werken lassen. Das Öl hat sich dann nach einiger Zeit ein eine schöne weiße, cremige Konsistenz verwandelt und kann nun in den Behälter eingefüllt werden.

Das Glas mit der Bodybutter kann man natürlich nach Belieben natürlich noch hübsch dekorieren und/oder es auch als Geschenk hergeben 🙂