Beauty

Ich habe mich an Creme/Liquid Makeup herangetraut und das ist mein erstes Fazit

[Werbung] Ich habe ja wirklich schon viel getestet was Makeup betrifft. Creme bz.w Liquid Makeup stand aber bisher nicht ganz oben auf meiner Liste. So richtig gereizt hat mich das noch nie. Das ändert sich aber schnell wenn man den richtigen Makeup Artists auf Instagram folgt. Genauer genommen spreche ich dabei von @nikkideroest, @nikki_makeup und @katiejanehughes. Ich könnte mich stundenlang durch deren Feeds scrollen – pure Inspiration für mich. Long Story short: ich habe mich nun also an Creme/Liquid Makeup herangetraut und gebe euch nun mein erstes Fazit dazu.

Creme & Liquid Makeup

Natürlich spreche ich von Face Products. Dass ich schon lange Cremelidschatten liebe, wisst ihr ja. Es geht also um Produkte die klassischerweise in Puderform verwendet werden. Es musste also ein Bronzer, Contouring Produkt, Blush und Highlighter her. Gegriffen habe ich zu sehr beliebten Produkten bzw. Produkte die schon einen relativ guten Ruf haben. Wenn ich mich schon in dem Bereich versuche, wollte ich keine Experimente eingehen. Ich wollte einmal von einer soliden Basis starten, um dann vielleicht später auch einen Vergleichswert zu haben. Oh wie wissenschaftlich.

meine Auswahl an Produkten

Nars Liquid Bronzer [Laguna] – erster Eindruck dazu hier

Daniel Sandler Watercolour Liquid Blush [Cherub] – erster Eindruck dazu hier

 Giorgio Armani Neo Nude A-Contour [21]

RMS Cream Bronzer [Magic Luminizer] – Review dazu hier

 

 

Anwendung & Tools die ich verwende

Für Bronzer, Contour und Blush habe ich jeweils den gleichen Pinsel verwendet und zwar den mit dem ich auch schon die Foundation zuvor aufgetragen habe – IT Cosmetics Heavenly Luxe No7 Dual Brush. Es ist zwar ein Foundation Pinsel, die Borsten sind aber relativ flexibel und nicht so dicht und hart wie bei einem Morphe M439 (den ich ebenfalls für Foundation liebe). Genau diese Flexibilität in den Borsten braucht es aber in meinen Augen um Creme/Flüssige Produkte schön verblenden zu können ohne die Foundation darunter zu bewegen. Generell gilt beim Verblendet von Creme oder Liquid Produkten über der Foundation keine wischenden Bewegungen mit dem Pinsel zu machen sondern nur tupfende. Damit erreicht man ein präziseres Ergebnis und lässt die Foundation darunter wo sie auch hingehört.

Beim Bronzer und beim Blush habe ich das Produkt zuvor auf den Handrücken gegeben und von dort aus gearbeitet. Das geht wirklich super und man hat die Menge an Produkt unter Kontrolle. Die A-Contour ist dazu konzipiert mit dem Applikator direkt im Gesicht aufgetragen zu werden. Die Textur ist so leicht und verschmilzt so nahtlos mit der Haut, dass man hier zum Verblenden eigentlich gar keinen Pinsel bräuchte. Die Finger würden reichen. Ich persönlich bin aber nicht so ein Fan davon zu viel mit den Fingern zu arbeiten – einfach meine persönliche Präferenz.

Was Creme Produkte im Tiegel betrifft – wie es beim Highlighter der Fall ist, verwende ich am liebsten meine Finger (toller Widerspruch zum Absatz davor – haha). Wenn ich gerade einen feuchten Beauty Blender bei der Hand hab, muss der herhalten – das geht auch super, wenn nicht manchmal sogar noch eine Spur besser. Ein Pinsel scheidet dabei aber für mich aus.

 

Was ich mir davon versprochen habe

Wunderschönes Makeup – obviously.

Spaß. Ich habe mir ein bisschen Abwechslung und einfach einen andere Art der Anwendung erwartet. Gut, dass Zweiteres eingetroffen ist, lag auf der Hand. Auch die Abwechslung trat ein. Flüssiges Makeup gibt unweigerlich ein etwas anderes Finish ab wie es Puder Produkte machen. Somit waren die Looks von den oben genannten Ladies dann doch nicht mehr ganz so unerreichbar.

Generell ist es so, dass flüssiges und Creme Makeup einfach mehr Glow auf die Haut zaubert. Das liegt in der Natur der Sache. Das Finish wird dadurch wunderbar strahlend und frisch. Ja sehr jugendlich eigentlich. Vor allem trockene Hauttypen und reifere Haut wird sich daran erfreuen. Neigt man eher zu öliger Haut, wird man im Laufe des Tages wahrscheinlich mit Flecken und verkürzter Haltbarkeit rechnen müssen – dazu (und auch wie man das verhindern kann) aber gleich mehr unter der Überschrift „Haltbarkeit“.

Unterm Strich wollte ich mein Glow Game noch mehr ausbauen und eventuell auch Looks kreieren die fast ohne Puder auskommen. Gibt es einen tieferen Sinn dahinter außer Interesse, Kreativität und Spaß an der Sache? Nein eher nicht. Ich liebe es einfach.

 

 

Haltbarkeit

Das ist jetzt ein Punkt der mir vorab schon ein wenig Sorgen bereitete. In meinem Kopf liegt es einfach nahe, dass Creme und Liquid Makeup nicht so lange an der gewünschten Stelle halten kann wie  klassische Puder Produkte. Das stimmt so natürlich nicht ganz. Es kommt auch immer auf das Produkt an. Es gibt auch Puder Produkte die nach ein paar Stunden auf der Haut schon nicht mehr zu erkennen sind.

Generell ist es ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren. Hat man sehr ölige Haut und arbeitet dann darauf nur mit Creme Produkten, wird die Mischung daraus alles relativ schnell zum rutschen bringen. Auf trockener Haut kann sich das Produkt über den Tag verteilt einfach besser festhalten. Logisch würde ich sagen. Natürlich muss das Produkt an sich schon auch was taugen – daran kann es auch liegen.

Ein super Tipp um Creme Produkte länger Haltbar zu machen ist sie mit Puder Produkte zu setten. Natürlich spielt das ein wenig gegen die Idee Liquid Makeup zu verwenden, wen man aber Probleme damit hat alles im Gesicht zu behalten, kann man sich schon gut aushelfen. Entweder man stäubt nach der Applikation aller flüssigen Produkte eine ganz leichte Schicht durchsichtiges Puder über alles (Highlighter ausgenommen) oder man verwendet jeweils die passenden Produkte – also, Bronzer auf Bronzer, Blush auf Blush usw. Wirklich nur minimal! Das hört sich zwar nach viel Aufwand ist (was es auch ist), ist aber ein mega Trick um generell das Makeup länger Haltbar zu machen.

Mir geht es folgendermaßen mit den flüssigen Produkten. Ich habe eher dehydrierte Haut mit Hang zur Mischhaut. Bei mir fühlen sich flüssige Produkte also an sich schon recht wohl. Meistens habe ich einfach eine ganz leichte Schicht translucent Powder verwendet. Ich bin also positiv gestimmt was das „Experiment“ betrifft.

 

Fazit

Ich bin ein Fan. Das Finish und die Art der Looks die man damit zaubern kann überzeugen mich einfach. Auch wenn man man eventuell mit einer etwas kürzeren Haltbarkeit rechnen muss, ist es mir das Wert. Was mich zusätzlich sehr freut ist, dass man sehr wenige Tools dafür braucht – ein Pinsel reicht für Foundation, Blush, Bronzer und Contour. Für diese Steps habe ich sonst drei bis viel verschiedene Pinsel verwendet um keine Produkte zu vermischen. Mit den flüssigen makeup Produkten wische ich den Foundation Pinsel zwischendurch einfach mit einem Taschentuch ab. Für Reisen und auch schnelle leichte Sommerlooks einfach perfekt. Ihr seht also wie es weitergehen wird. Ihr werdet in Zukunft mehr in diese Richtung bei mir sehen. Ich habe auch vor demnächst ein Tutorial dazu zu filmen – ein kompletter Look nur mit Creme/Liquid Makeup geschminkt.

 


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2 Comments

  • Reply
    Astrid
    10/03/2019 at 20:52

    Toller Beitrag und ich bin schon sehr gespannt auf das Tutorial, hoffe es kommt bald 🤗😉😍

  • Reply
    Feinstens
    11/03/2019 at 17:40

    Wir sind ja auch eher der Typ, der eher zur Puderform, anstatt zum flüssigen Produkt greift, aber deine Erzählungen hören sich einfach zu gut an.
    Wir würden uns auch riesig über ein Tutorial freuen (side note: deine Videos lieben wir sowieso 😉 ), um das „How to“ noch besser beurteilen zu können. :))

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