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Dauerhafte Haarentfernung durch IPL – mein Fazit

[Anzeige/Einladung] Endlich ist es soweit. Ich kann euch mein Fazit zur Haarentfernung durch IPL geben. 15 Monate ist es nun her, dass ich damit begonnen haben. Damals habe ich euch schon in einem Anfangsbericht davon erzählt. 12 Sitzungen später, habe ich nun ein Fazit für euch.

Dauerhafte Haarentfernung durch IPL – mein Fazit

Die Behandlung & das Studio

Wer detailliertere Infos zur gewählten Behandlungsmethode haben möchte, sollte einen Sprung in meinem ersten Bericht nachlesen.

Hier noch einmal als kurze Zusammenfassung kann man Folgendes sagen: Die Behandlung nennt sich IPL (Intensed Pulsed Light). Licht Signale werden durch einen Kristall gebündelt auf die Haut gerichtet und die Haarwurzeln dadurch verödet. Licht erzeugt bekanntlicherweise Wärme und das ist genau das, was die Haarwurzel zum Aufgeben bewegt. Erreicht man in der Wurzel eine Temperatur von mindestens 70°C, stirbt sie ab und kann an dieser Stelle nie wieder nachwachsen. Generell gibt es IPL, Laser, E-Light, SHR und Nadelepilation. Je nach Haarbeschaffenheit wird die passende Methode ausgewählt. Durch neue Geräte ist es aber, im Gegensatz zu früher, kein Problem mehr auch blonde Haare zu entfernen. Nur bei hellroten und ganz weißen Haaren hilft nur mehr die sogenannte Nadelepilation.

Auch was Infos zum Studio (Medicare Wien) betrifft, darf ich euch auf den ersten Beitrag verweisen – dort habe ich euch auch einiges zum Studio sowie zum Erstgespräch aufgeschrieben.

Mein Fazit

Zunächst einmal möchte ich das Thema Schmerzen ansprechen. Wenn ich erzähle, dass ich mir meine Unterschenkel lasern lasse, kommen immer wieder Fragen danach. Hier allerdings von Schmerzen zu sprechen wäre ein wenig übertrieben. Ich meine, es ist keine Spa Behandlung bei der man tiefenentspannt wieder herauskommt, immerhin werden einem die Beine gelasert. Da die Haare durch die Wärmentwicklung in der Wurzel absterben, spürt man das allerdings auch. Es fühlt sich an wie kleine (leichte) Stiche. Teilweise kann es aber auch schon mal sehr heiß werden. Das passiert wenn länger an einer Stelle verharrt wird oder man einfach an gewissen super empfindlich ist. Die behandelnden Damen merken das aber dann sofort (auch wegen des kleinen „Aua“ das ich von mir gebe) und nehmen den Laser weg vom Bein. Die „Schmerzen“ sind also kein Grund eine Laserbehandlung an den Beinen nicht zu machen, macht euch dazu keine Sorgen. Epilieren, Wachsen oder Sugaring ist viel (!) schmerzhafter, lasst euch das sagen.

In Summe war ich zu 12 Sitzungen im Studio. Anfangs mit einem Abstand von vier Wochen, danach waren es sechs. Ich habe dann mit der Zeit schon gemerkt, dass ich viel seltener rasieren muss. Zum Ende der Behandlung hin war es dann nur mehr einmal (!) in diesen sechs Wochen Pause. Der Rasierer kam dabei aber auch nur deswegen zum Einsatz weil man rasiert zum Termin kommen muss. Wäre dem nicht so, dann hätte es auch noch nicht sein müssen. In Summe muss ich sagen, dass 12 Sitzungen schon richtig viele sind. Ursprünglich hatten wir mit ca. 10 Sitzungen gerechnet (je nach Haarbeschaffenheit und Farbe können es natürlich auch einige weniger sein). Meine Haar sind allerdings sehr hell, blond eben. Die IPL Methode funktioniert zwar (offensichtlich), es braucht aber lange Zeit. Dass das jemandem zu mühsam ist, kann ich verstehen. Gott sei dank ist das Studio nicht weit weg von unserer Wohnung, sonst hätte ich noch dazu sehr viel Fahrzeit in Kauf nehmen müssen. Die Behandlung an sich dauert nicht lange – ca. 20 Minuten – das ist also nicht der Rede wert.

Was mit den 12 Sitzungen allerdings auch einhergeht, ist ein hoher Preis. Um für euch die Behandlung testen zu können, musste ich dafür zwar nichts aufwenden, dennoch spielt das für die Bewertung eine große Rolle. Regulär kostet eine Sitzung für die Unterschenkel bei Medicare Wien € 112,-  (Achtung, es gibt auch immer wieder Angebote diesbezüglich – einfach auf der Homepage nachsehen). In Summe macht das also € 1.344,-. Ein richtig heftiger Betrag dafür, dass ich am Ende haarfreie Beine gewonnen habe. Das ist zwar toll und ich möchte es auf keinen Fall missen aber natürlich eine Frage des Geldes. Laut Auskunft des Studios kann es bei dunkleren Haaren schon nach fünf Sitzungen zum gewünschten (haarfreien) Ergebnis kommen. Da wäre man dann bei einem Preis von € 560,-. Da sieht die Sache schon wieder anders aus für mich. Ich finde es also schade, dass man die Kosten nicht im Überblick haben kann. Wenn man die Behandlung startet, weiß man nicht was es einem schlussendlich kosten wird. Man kann natürlich eine Schätzung vorab machen (wie in meinem Fall 10 Sitzungen), wie man sieht kann es aber sein, dass diese dann nicht genau stimmt weil immer wieder Haare nachkommen (auch wenn nur sehr wenige). Das Ergebnis soll immerhin perfekt werden wenn man schon sehr viel Geld in die Hand nimmt. Ich würde mir daher vielleicht Package Preise wünschen. In einem Beratungsgespräch könnte man in eine Haartyp- und Farbkategorie eingestuft werden nachdem sich dann der Preis bestimmt. Ob es dann nun 2 Sitzungen mehr oder weniger sind, spielt dann für den Kunden keine große Rolle mehr. Für mich persönlich würde das einen großen Unterschied machen wenn ich vorab wissen kann, was mich die gesamte Behandlung kostet.

Einige denken sich wahrscheinlich warum man überhaupt viel Geld ausgeben sollte oder möchte für eine Haarentfernung an den Beinen. Man muss aber dabei auch bedenken, dass ordentliche Rasierer ein qualitativ hochwertiges Epiliergerät oder regelmäßiges Waxing/Sugaring auch Geld kostet. Diese Beträge auf ein Leben gerechnet, macht auch einen Patzen Geld aus, das verspreche ich euch. Geld für Lasern bezahlt man einmal, aus fertig.

Was das Ergebnis betrifft kann ich euch sagen, dass ich es liebe. Wie könnte man haarfreie Beine nicht lieben? Nie mehr an den Beinen rasieren – wie klingt das für euch? Na eben. Ich befinde mich also ein wenig im Zwiespalt euch dazu zu raten weil es einerseits eine sehr hochpreisige Angelegenheit ist, andererseits ein gewisser Luxus den man sich vielleicht auch leisten will. Vor allem dunkelhaarige Mädels unter uns die mit starker Beinbehaarung zu kämpfen haben, können sich hier vielleicht absolut wieder erkennen. Von mir aus habt ihr also eine absolute Empfehlung was das Ergebnis betrifft, die Sache mit dem Preis muss man einfach mit sich selbst ausmachen, ob es das einem wert ist oder eben nicht.

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